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Bild: MU Bayern
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MU-Bezirksversammlung 2018
Peter Erl mit 100 Prozent als Vorsitzender bestätigt

MIT-Vorsitzender Linnemann in Landshut: Ohne Mittelschicht keine Stabilität - Politik muss glaubwürdiger werden

MdB F. Oßner, MdB Dr. C. Linnemann, R. Hoffmann, E. Freifrau von Lang (beide Rottal-Inn), M. Hasenberger (Passau), H. Girschitzka (Rottal-Inn und Landesvorstandsmitglied), P. Erl (MU-Bezirksvorsitzender), K. Kambiz (MU-Kreisvorsitzender Landshut)

Auf Einladung des Kreisvorsitzenden der Mittelstands-Union Landshut, Kiarass Kambiz, kamen zahlreiche Kreis- und Ortsvorsitzende der CSU und MU, allen voran MdB Florian Oßner und der Bezirksvorsitzende der MU Niederbayern, Dipl. Ing. Peter Erl, die Kandidaten Dr. Ralf Pütz und Rudi Schnur, sowie viele MU-Vorstandsmitglieder und interessierte niederbayerische Unternehmer am 18.09.2018 in die Sparkassen-Arena in Landshut, um einen Vortrag von Dr. Carsten Linnemann zu hören.

Dr. Carsten Linnemann ist Mitglied des Deutschen Bundestages, stellvertretender Vorsitzender der CDU/CSU-Fraktion im Bundestag und Bundesvorsitzender der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU/CSU (MIT). Er kam in dieser Eigenschaft nach Landshut, um die Schwesterpartei in der Endphase des Wahlkampfes zu unterstützen und der Übereinstimmung mit seiner politischen Überzeugung zu versichern.

Gleich eingangs geißelte Linnemann die zurzeit medial vorherrschenden Nebenthemen, z. B. die ständige Beschäftigung mit Herrn Maaßen und der AfD, anstatt sich um die fundamental wichtigen Themen zu kümmern. „Die Bevölkerung schüttelt nur noch den Kopf darüber" weiß Dr. Linnemann, da er sich oft unter die Leute mischt und regelmäßig Bürgersprechstunden hat. Da wäre zum Beispiel das Thema Sicherheit - sowohl die persönliche Sicherheit wie auch die des Staates - vor allem in einer Zeit, in der in vier Ländern sicherheitspolitisch eher schwer einzuschätzende Personen an der Spitze stünden. Ferner interessierten die Menschen ihre wirtschaftliche Zukunft, die Asylfrage, die Pflege, die Probleme mit der Digitalisierung. „Politik muss glaubwürdiger werden — wir müssen glaubwürdiger werden, der Soli muss abgeschafft werden; den Menschen muss endlich etwas zurückgegeben werden, da die Rentenkasse einen riesigen Überschuss hat; die duale Ausbildung ist Gold wert und einzigartig auf der ganzen Welt; wenn die Mittelschicht wegbricht, erodiert die Stabilität in Deutschland" waren die wichtigsten Aussagen des brillanten Rhetorikers.

Die CSU in Bayern sei der Garant für ein Leben in sicherem Umfeld und wirtschaftlicher Überlegenheit. Im Übrigen sei die Sicherheitslage in Bayern sowieso um Längen besser als in allen anderen Bundesländern; er arbeite gerne mit dem Abgeordneten für den Wahlkreis Landshut/Kelheim, Florian Oßner, zusammen, und ebenso mit den anderen Abgeordneten aus der CSU; Horst Seehofer genieße ebenfalls seinen Respekt. Mit dem MU-Bezirksvorsitzenden von Niederbayern und stellvertretenden Landesvorsitzenden Peter Erl habe er regen Gedankenaustausch, insbesondere bei den MIT-Bundesvorstandssitzungen in Berlin. Der MIT-Bundesvorsitzende rief die Zuhörer auf, in ihrem Umfeld Aufklärung zu betreiben und die Menschen aufzurütteln, unbedingt zur Wahl zu gehen.

Anschließend beantwortete Carsten Linnemann noch die zahlreichen Fragen der Anwesenden zu ihren wirtschaftlich-unternehmerischen Problemen, wie z. B. zur Angleichung des Mindestlohnes an die Inflationsrate, zum Diesel-Gate, zu den wirtschaftlichen Beziehungen zum Iran, Fachkräftezuwanderungsgesetz und vieles mehr.

Der Vortrag von Dr. Carsten Linnemann war argumentativ überzeugend, spannend vorgetragen und mit straffer Zeiteinteilung — schlichtweg ein Hochgenuss, wie man ihn kaum von einem Politiker kennt.

(Text: Elfriede Freifrau von Lang, Pressebeauftagte Mittelstands-Union Bezirk Niederbayern)

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