Landesversammlung der MU Bayern
Vier Niederbayern in den Landesvorstand gewählt

Auf Landesebene aktiv
Mittelstandsunion Niederbayern als kompetenter Partner regionaler Mittelständler

Die Mittelstandsunion Niederbayern
Auch auf Landesebene Sprachrohr mittelständischer Unternehmer

Bild: MU Bayern
Bild: MU Bayern

MU-Bezirksversammlung 2021
Peter Erl mit 100 Prozent als Vorsitzender bestätigt

Bezirksversammlung der Mittelstandsunion Niederbayern

Die neue Vorstandschaft der MU Niederbayern
Die neue Vorstandschaft der MU Niederbayern

Peter Erl einstimmig wiedergewählt

Zur turnusmäßigen Bezirksversammlung mit Neuwahlen trafen sich die Delegierten der Mittelstandsunion Niederbayern am vergangenen Samstag in Großlintach (Stadt Bogen). Bezirksvorsitzender Peter Erl begrüßte unter den Gästen besonders den örtlichen Kreisvorsitzenden und verkehrspolitischen Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion MdB Alois Rainer, dem er gleichzeitig zum besten Ergebnis aller ostbayerischen Direktkandidaten gratulierte. Des Weiteren konnte er MdB Florian Oßner und MdL Petra Högl begrüßen.

In seinem Arbeitsbericht konnte Erl auf einen Mitgliederstand von 540 auf Bezirksebene und knapp 4000 auf Landesebene verweisen. Coronabedingt mussten viele Veranstaltungen im Jahr 2020/21, wie z. B. der Sommerempfang der MU Bayern im Schloss Isarau in Aholming abgesagt werden. Um dem Mittelstand trotz Pandemie eine Stimme zu geben, wurden virtuelle Veranstaltungen ins Leben gerufen, die hervorragend von bis zu 150 Teilnehmer angenommen wurden.

Die Folgen der Coronapandemie haben Gesellschaft und Wirtschaft in den vergangenen eineinhalb Jahren schwer getroffen. Die Mobilität und die generelle Versorgung wurden durch die Krise stark beeinträchtigt. Die Bundesregierung und der Bundestag haben zur Stärkung der deutschen Wirtschaft und Bekämpfung der Coronafolgen viele Maßnahmenpakete wie Soforthilfen, Konjunkturpaketen, Kurzarbeitergeld usw. beschlossen und auf den Weg gebracht. Ziel dieser Programme war es neben den Industriebetrieben vor allem auch die kleinen und mittleren regionalen Handwerksbetriebe zu stärken. Trotz der Hilfen haben aber bestimmte Branchen wie Gastronomie, Hotel- und Reisebranche sowie Veranstaltungsstätten und der Einzelhandel immer noch schwer zu kämpfen. Peter Erl sprach sich ausdrücklich für die Einsetzung einer Härtefallkommission aus, die sich um Unternehmen kümmert, die durch das Raster der Corona-Hilfen gefallen sind.

Nach dem Bericht der Bezirksschatzmeisters Markus Schmid (Plattling) und dem Kassenprüfbericht durch Josef Roth (Vilsbiburg) folgte die einstimmige Entlastung der Vorstandschaft.

Die nachfolgenden Wahlen leitete der CSU-Bezirksgeschäftsführer Norbert Schmidt. Mit 100 Prozent der gültigen Stimmen wurde Peter Erl (Osterhofen) eindrucksvoll wieder zum Bezirksvorsitzenden gewählt. Wiedergewählt wurden auch seine Stellvertreter Michael Hasenberger (Passau), Franz Hollmayr (Bischofsmais) und Gudrun Zollner (Wallersdorf). Für Hans Rampf (Landshut), der nicht mehr kandidierte, wurde Elfriede Freifrau von Lang (Deggendorf) neu als Stellvertreterin gewählt.

Dem engeren Bezirksvorstand gehören die zwei Schriftführer Johann Wagner (Landshut) und Lara Polster (Bogen) und Schatzmeister Markus Schmid (Plattling) an.

Als Beisitzer wurden gewählt Josef Dieter Demm (Freyung), Johanna Gegenfurtner (Bernried), Reiner Dietl (Haibach), Christian Ebner (Bischofsmais), Marie-Luise Kolmer (Bischofsmais), Thomas Horneck (Wallersdorf), Reinhard Hoffmann (Bad Birnbach), Franz Xaver Scherl (Metten), Yvonne Pletl-Schäfer (Deggendorf) und Josef Hertreiter jun. (Frontenhausen).

Als Delegierte fahren zur Landesversammlung Markus Schmid, Reiner Dietl, Johanna Gegenfurtner, Franz Hollmayr, Gudrun Zollner, Johann Wagner, Elfriede Freifrau von Lang, Thomas Horneck, Lara Polster und Franz Knon (Deggendorf).

Ersatzdelegierte sind Bernhard Pannermayr (Vilsbiburg), Josef Dieter Demm, Waltraud Erl (Osterhofen), Karl Heinz Dürrmeier (Kirchberg), Reinhard Hoffmann, Klaus Fiedler (Passau), Ludwig Rastorfer jun. (Deggendorf), Josef Hertreiter jun., Franz Xaver Scherl, Paul-Lothar Wolf (Osterhofen).

Nach dem Grußwort des gastgebenden MU-Kreisvorsitzenden MdB Alois Rainer wurden die Ergebnisse der Bundestagswahlen am 26.09.2021 noch ausführlich diskutiert. Man war sich einig, dass es am Wahlergebnis nichts zu beschönigen gibt. Die jungen Erstwähler haben mehrheitlich FDP und die Grünen gewählt, die über 60-jährigen CSU-Stammwähler zu 35 Prozent SPD. Viele Stimmen hat man besonders in Niederbayern an die Freien Wähler und die AfD verloren. Bundestagsabgeordneter Alois Rainer berichtete dazu von den Sondierungsgesprächen in Berlin. Wichtig ist dann, innerhalb der CSU eine genaue Wahlanalyse zu erstellen. Die herbe Wahlschlappe nur an einer Person zu suchen sei zu wenig. Themen der Wirtschaft und der Inneren Sicherheit kamen zu kurz, besonders sozialpolitische Punkte wurden zu wenig beachtet.

 

Zurück